DIE GESCHICHTE DER BEGINEN

IN KALKAR

 

Der Große Beginenkonvent St. Ursula in der Kesselstrasse wurde im 14. Jh. Wohl von Arnd Snoick gegründet und erfuhr um 1430 eine so starke Erweiterung, dass der Herzog von Kleve ihn 1463a uf 60 Personen begrenzen musste. 1578 erfolgte die Vereinigung mit dem kleinen Konvent St. Cäcilia und der der Umzug in diese Hausgemeinschaft.  Die leer stehenden Konventsgebäude wurden 1605 an die Brigittinnen von Marienbaum (54) verkauft, die dort ihr Tochterkloster Marienbloem mit   17 Nonnen, sechs Patres und drei Fratres gründeten, das bis 1802 bestand.

 

Gegenüber dem St. Ursula Komplex stifteten 1413 die Eheleute Paepe den Kleinen Beginenkonvent St. Cäcilia, der durch Schwestern der Devotio-Moderna-Bewegung unterstützt wurde.

1465 nahmen die Frauen die Augustinus-Regel an.

1578 kam es zur Vereinigung mit den Schwestern des Großen St. Ursula-Konvents.

1802 mussten 21 Augustinerinnen ihr Kloster verlasssen.

 

Die Gebäude beider Klöster gingen in Privatbesitz über.

 

 

 

BESONDERE BEDEUTUNG DIESER FRAUENGEMEISCHAFT

 

In bewundernswerter Weiseübernahmen diese Frauen eine nicht zu unterschätzende soziale Verantwortung gegenüber ihren Mitmenschen. Seitdem im Spätmittelalter vermehrt Frauen aus den unteren Schichten diesen Gemeinschaften beitraten, kam der Wert der Beginenhöfe als existentielle Absicherung für Frauen selbst in unverkennbar hohem Maße hinzu.

 

 

 

 

KERSTEN CATERING

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